Marie L

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Hii, mein Name ist Marie und am 5. Juni 2019 ging es für mich und meine Reisepartnerin Fiona nach Kanada. Wir starteten unsere Reise in Toronto. Von dort aus ging es noch zu den Niagara Fällen.
Nach Toronto machten wir uns auf, um andere Städte wie Ottawa, Quebec City und Montreal zu erkunden . Dort reisten wir die ganze Zeit gut und günstig mit dem Bus.
Über Nacht blieben wir immer in günstigen Hostels. Dort lernten wir auch viele andere Traveler kennen, mit denen wir dann Abends weggingen und die Städte erkundeten.

Anfang Juli begannen wir unseren ersten Job. Wir arbeiteten in der Nähe des Algonquin Parks im Riverland Lodge & Camp.
Dort verbrachten wir 1 1/2 Monate viel arbeiten mussten wir nicht, so konnten wir die freie Zeit zum Kanu fahren oder Wandern nutzen. Oder wir lagen einfach in der Sonne und tranken ein Bier das uns die Camper öfter schenkten. Wenn wir dann doch mal arbeiten mussten, bestand die Arbeite größtenteils aus Strichen oder für die Kinder im Camp Veranstaltungen zu organisieren. Eine von diesen Veranstaltungen ging für mich einmal nicht so gut aus, nachdem ich einfach rückwärts von der Ladefläsche eines fahrenden Trucks fiel. Das endete mit einem Blauen Auge.
Aber immerhin konnte ich meinen Freunden daheim erzählen ich hätte einen Kampf mit einem Bären gehabt.

Mitte August ging es dann weiter. Wir wollten in den Westen. Und da wir dachten, dass wir Geld sparen müssten nahmen wir den Bus.
Ich weiß nicht ob das schon mal jemand so gemacht hat aber es ist nicht empfehlenswert.
Wir fuhren 5 Tage lang quer durch die USA von Toronto nach Vancouver.
Wir durchquerten Kansas, Idaho, Indianapolis, Colorado und weis Gott was sonst noch.
Also falls jemand mal überlegt mit den Bus von Toronto nach Vancouver zu fahren, rate ich euch nur, dass ihr vorher euch die Route anschaut und vielleicht längere Stops einplant.

In Vancouver angekommen reisten wir so durch die Gegend. Wir blieben eine Woche auf einer Farm am abgelegenen Tatla Yoko Lake dort halfen wir bei der Arbeit ums Haus und konnten dafür günstig da bleiben.
Danach ging es durch die Rockys und gegen Winter hin entschieden wir uns dafür nach Whistler zu gehen und da den Winter zu verbringen. Schnell fanden wir dort eine Wohnung und eine Arbeit im Embarc Hotel. Dort ist die Vorgesetzte der Housekeeper ebenfalls Deutsche, was die Arbeit dort sehr leicht machte.

Auch fand man dort schnell Freunde mit denen man Abends mal trinken gehen konnte oder sich auf dem Berg zum Ski fahren verabredet hat.
Whistler war auch persönlich für mich der schönste Ort in Kanada. Es ist ein gemütlicher kleiner Skiort mit vielen Touristen und vielen Work and Travelern. Jeder ist eigentlich nur da um eine schöne Zeit zu haben und das Leben zu genießen.

Als es Frühling wurde und wir uns langsam auf den Weg zu unserem nächsten Ziel machen wollten, kam uns leider Corona in den Weg.
Da unser Visum leider nicht mehr lange gültig sein sollte, beschlossen wir heim zu fliegen und unser gespartes Geld für eine nächste Reise nach Kanada zu sparen. So hoffen wir weiterhin, dass es in naher Zukunft hoffentlich wieder möglich sein wird ungehindert zu Reisen.

Alles in allem muss ich sagen, Kanada ist einfach ein riesen Land mit ekner wunderschönene Natur. Man bekommt da alles zu sehen was man will. Meer, Berge, Seen, Städte ,Tiere von allem ist etwas da.
Und es gibt auch noch richtige Winter dort zu erleben.

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